Unser Lager und seine Ausstattung

Das war in Dornum anno 2003

Unser Heerlager-Debüt, noch recht kahl und nur mit dem Nötigsten ausgestattet, es sah nicht gerade nach "artgerechter Haltung" aus.
Nach diesem Wochenende war uns klar, daß wir ein zweites Zelt für die nachts einzupackenden Ausrüstungsgegenstände brauchten (und von den wiederum dort unterzubringenden Ausrüstungsgegenständen noch eine Menge mehr). Zum Glück hatten wir auch eine Lösung für das Transportproblem in petto.

Und hier die Mehr-Luxus-Ausführung ein Jahr später, ebenfalls in Dornum

Weil der vorjährige Platz völlig verschlammt und untergepflügt worden war, bauten wir diesmal - mit einem zweitem Zelt als "Besenkammer" - auf der großen Wiese auf. Sonne den ganzen Tag, aber unser Segel war ein prima Schutz. Und mit viel Glück kam gelegentlich auch ein Barde vorbei und musizierte uns was.

Wieder ein Jahr später, noch größer, noch schöner

Auf Dauer war es doch etwas eng, und deshalb kauften wir "Modell Marquee". Dies ist nun unser 6x4-Meter-Palast, und darin können wir es uns so richtig bequem machen, auch bei schlechtem Wetter treten wir uns darin nicht auf die Füße.

Wenn dich der kleine Hunger überkommt...

Knabberzeug und Obst haben wir immer dabei. Dieses Arrangement verleitete eine Besucherin zu der Frage, ob es denn schon Weintrauben gegeben habe. Einzige Antwortmöglichkeit schien die Gegenfrage zu sein, woraus denn sonst die Menschen ihren Wein gemacht hätten.
Auf unserer Kochstelle zaubern wir uns gern leckere Eintöpfe. So richtig orientalisch kochen wäre unter diesen Umständen zu aufwendig - leider!

Und was ist mit Teeeee?

Bei heißem und ganz besonders bei kaltem Wetter versüßen wir uns die Zeit stilecht mit Pfefferminztee. Der Kupferkessel kühlt eigentlich nur nachts ab.
  Besucher werfen uns dann schon mal sehnsüchtige Blicke zu und würden sich wohl auch gern auf dem Teppich ausstrecken.

Zeitvertreib

Ist gerade mal gar nichts anderes zu tun (kommt eher selten vor), beschäftigen wir uns gern mit Handarbeiten, meist Perlstickerei zur Verzierung unserer Gewandung.
Sehr kurzweilig ist auch das Bommelwickeln (bzw. Troddeln oder Quasten, je nach Region), die finden Anwendung als Zeltschmuck. Hätten wir ein Dromedar, würden wir das damit behängen.

Kommt ein Wurfball geflogen...

Ist ein Kind groß genug, einen Ball in der Hand zu halten, kann es hier sein Glück versuchen.
Die Kinder sind mit höchster Konzentration bei der Sache. Manchmal schummelt eins ein bißchen. Doch auch bei Treffsicherheit gleich Null gibt es einen Trostpreis aus der Schatzkiste.

Bei uns raucht's aber!

Immer mal wieder fragt jemand, ob wir denn auch eine Wasserpfeife dabeihaben, die würde doch so gut zu uns passen. Mag sein, aber zu der Zeit, die wir darstellen, wuchs der Tabak noch ausschließlich in Amerika. Welche Alternative bliebe uns da? Opium? Nein, danke.
Außerdem sind wir sowieso Nichtraucher. Lieber räuchern wir ein bißchen mit duftenden Mischungen, davon haben alle was.

 

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